Konzerne entdecken Solarenergie

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Photovoltaikanlage auf dem Bahnhofsneubau Horrem. Foto: Deutsche Bahn / Christian Gahl

Auch Konzerne wie die Deutsche Telekom und die Deutsche Bahn nutzen verstärkt die Solarenergie zur Eigenversorgung. Gerade hat die Bahn den ersten klimafreundlichen Bahnhof in Horrem eingeweiht. Auf dem Dach auch eine Photovoltaikanlage mit über 30 Kilowatt, deren Strom vorzugsweise im Bahnhof verbraucht wird.

Bisher hat die Deutsche Bahn vor allem Flächen verpachtet, auf denen Fremdbetreiber Solarstrom erzeugen und ins Netz einspeisen. Mehr als 14 Megawatt PV-Leistung sind auf diese Weise entstanden. Jetzt denkt man bei der Bahn darüber nach, das Pilotprojekt aus Horrem auszuweiten.

Auch die Deutsche Telekom hat die Photovoltaik als interessante Energiequelle entdeckt. Für Energieversorgung ist dort die konzerneigene Tochterfirma PASM GmbH zuständig und sorgt dafür dass Technik- und Bürogebäude sowie Funktürme, öffentliche Fernsprecher und andere Anlagen elektrischen Strom bekommen.

PASM hat kürzlich die Vermittlungsstelle in Bamberg mit einer ersten 20-Kilowatt-Photovoltaikanlage ausgestattet, die ausschließlich der Eigenversorgung dient. Sie war der Auftakt für insgesamt 600 PV-Anlagen, die noch in diesem Jahr installiert werden sollen.

Ihre hauseigene Energiewende begründet auch die Telekom vor allem mit dem Klimaschutz, so Luis Neves, der Konzernbeauftragte für Nachhaltigkeit: „Die intelligente Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen spielt dabei eine entscheidende Rolle – auch die Eigenproduktion von Strom aus modernen Photovoltaik-Anlagen.“

Autor: Thomas Seltmann

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