Kampagne gegen neue Atom-Subventionen

| Energiepolitik

Bild: Elektrizitätswerke Schönau

Es klingt wie ein Faschingsscherz und genau als solchen kommentiert das am Bodensee beheimatete Erneuerbare-Energien-Unternehmen Solarcomplex die geplanten neuen britischen Atomkraft-Subventionen.

Wir zitieren aus dem aktuellen Newsletter des Unternehmens:

Die Vergütung für sauberen Strom aus neuen Wind- und Freilandsolarkraftwerken in Deutschland wurde auf unter 9 ct je kWh abgesenkt. Ohne weiteren Inflationsausgleich, fest für 20 Jahre.

Die Vergütung für Hochrisikostrom aus einem neuen Atomkraftwerk in Großbritannien soll mit anfangs 11,5 ct je kWh subventioniert und diese Vergütung auch noch 35 Jahre lang um einen jährlichen Inflationsausgleich erhöht werden, auf am Ende rund 35 ct je kWh.

In Deutschland wurde die Abschaffung fester Einspeisevergütungen und die Einführung von Ausschreibungsmodellen bei der EEG Novelle 2014 damit begründet, daß die EU dies fordern würde.

Beim Atomkraftwerk "Hinkley Point C" passiert das genaue Gegenteil: staatliche Bürgschaften und Milliardensubventionen für eine Hochrisikotechnologie und die EU nickt das Vorgehen der britischen Regierung ab.

Wir laden Sie ein, schliessen Sie sich der Protestkampagne gegen diese milliardenteure Narretei an!

Soweit aus dem Newsletter von Solarcomplex. Weitere Infos und die Möglichkeit zum Mitmachen finden Sie auf der Internetseite zur Kampagne der Elektrizitätswerke Schönau.

Autor: Thomas Seltmann (mit Material von Solarcomplex)

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