Gute Gründe für Photovoltaik

| Energiepolitik

Quelle: www.pv-magazine.de

Die Photovoltaik hat eine harte Zeit öffentlicher Beschimpfung hinter sich. Gute Argumente für Solarstrom hatten es schwer. Die Zeitschrift pv magazine hat jetzt die wichtigsten jetzt in einem Poster zusammengefasst.

Gerade hat die Bundeskanzlerin beim Neujahrsempfang des Bundesverbandes Erneuerbare Energien der Photovoltaik eine „Atempause“ diagnostiziert. „Atemstillstand“ korrigierten Teilnehmer angesichts der katastrophalen Entwicklung der Branche Merkels zynische Wortwahl.

Betreibern, Verkäufern und Herstellern von Photovoltaikanlagen blies in der Öffentlichkeit zuletzt ein eiskalter Wind ins Gesicht. Warum Solarstrom eine gute Sache ist und der Ausbau eigentlich beschleunigt, statt gebremst werden müsste, geriet dabei völlig aus dem Blickfeld.

Die Negativschlagzeilen haben die Installations- und Verkaufszahlen buchstäblich implodieren lassen (siehe auch unseren früheren Beitrag hier). Was womöglich auch der Sinn der Medienkampagne gewesen ist. Denn an einen Haushalt auf dessen Einfamilienhaus eine Photovoltaikanlage steht, verkaufen die Betreiber von Kern- und Kohlekraftwerken, RWE, Eon, Vattenfall und andere, ein Drittel weniger Strom, so das pv magazine.

Doch die Stimmung ist schlechter als die Lage, denn Photovoltaikanlagen rechnen sich noch immer in viele Fällen – besonders wenn der Solarstrom direkt verbraucht wird und teuren Strombezug ersetzt. Für viele Anlagenbetreiber ist aber Wirtschaftlichkeit und Rendite nicht das wichtigste Motiv, selber Strom zu produzieren. Es gibt viel mehr gute Gründe.

Wofür es sich zu kämpfen lohnt, hat das pv magazine in drei ausführlichen Beiträgen analysiert und  dargestellt. Den Auftakt macht ein plakatives Poster mit klaren Antworten auf die wichtigsten Fragen, das Sie hier herunterladen und verlinken können.

Autor: Thomas Seltmann

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