Mehr Geld für Energiesparberatung

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Foto: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Wer nicht nur Energie selbst gewinnen, sondern zuhause auch einsparen will, sollte sich dazu kompetent beraten lassen. Das Bundesförderprogramm für diese Beratung wurde jetzt erweitert.

Das Förderprogramm läuft seit Jahren unter dem Namen „Vor-Ort-Beratung“ und wurde zum März 2015 erweitert. Die Zuschüsse wurden erhöht: Bei Ein- und Zweifamilienhäusern beläuft sich der Zuschuss nun auf bis zu 800 Euro, bei Wohnhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten auf maximal 1.100 Euro. Die zusätzliche Erläuterung des Energieberatungsberichts in einer Versammlung der Wohnungseigentümer oder Beiratssitzung wird noch einmal mit 500 Euro gefördert.

Der Kunde einer Vor-Ort-Beratung  kann außerdem wählen, welche Inhalte der Energieberatungsbericht haben soll: Gewählt werden kann zwischen der Erstellung eines energetischen Sanierungskonzepts für eine zusammenhängende Sanierung des Wohngebäudes zum KfW-Effizienzhaus (Komplettsanierung) oder eine umfassende energetische Sanierung in Schritten mit aufeinander abgestimmten Einzelmaßnahmen (Sanierungsfahrplan).

Die wichtigsten inhaltlichen Änderungen zwischen der alten Richtlinie und der neuen, im Jahr 2014 beschlossenen, die nun in Kraft getreten ist, hat das BAFA auf seiner Internetseite zusammengestellt.

Dort finden Sie ebenfalls die neuen Förderkonditionen, Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) sowie Checklisten unter diesem Link.

Fachleute, die geförderte Beratungen durchführen, sind u. a. auf dieser Internetseite zu finden.

Autor: Thomas Seltmann (mit Material von www.dena.de)

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